Verschlüsselte Ordner und Dateien erzeugen
Wenn man den Mac mit gedrückter "T" Taste startet, kann man über FireWire auf sämtliche Daten der Festplatte zugreifen, selbst wenn der Login durch Passwort geschützt ist. Das ist vor allem bei portablen Geräten ein Sicherheitsrisiko, falls sie gerne ihre Passwörter, TANs und andere Zugangsdaten auf der Festplatte haben.
Mac OS X bietet für diesen Fall verschiedene Möglichkeiten, Daten verschlüsselt abzuspeichern.
FileVault
Mit FileVault lässte sich das gesamte Benutzerverzeichnis verschlüsseln und es lässt sich dann nur noch lesen, wenn man korrekt eingeloggt ist.
FileVault kann in den Systemeinstellungen unter dem Punkt "Sicherheit" aktiviert werden.
Der eigentliche Prozentsatz der Daten jedoch, die man wirklich sicher haben möchte, ist meist eher gering, so dass eine Verschlüsselung des gesamten Benutzerverzeichnisses mit Kanonen auf Spatzen schiessen ist.
Hinzu kommt, dass ein Festplattenfehler innerhalb einer verschlüsselten Datei meist dazu führt, dass die gesamte Datei nicht mehr lesbar ist, weshalb verschlüsselte Dateien möglichst klein sein sollten.
Verschlüsseltes Disk Image
Eine etwas verstecktere, aber praktikablere Methode ist, ein verschlüsseltes Disk Image anzulegen, in dem die geheimen Dinge gespeichert werden können. Ein solches Image kann auch dazu genutzt werden, Dateien verschlüsselt zu verschicken, falls der Empfänger Mac OS Nutzer ist.
Erstellt wird das Image mit dem Festplatten- Dienstprogramm im Dienstprogramme- Ordner (shift-apfel-U im Finder).

Im Festplatten- Dienstprogramm erstellen sie ein neues Image, welches mit AES-128 verschlüsselt wird. Sinnvoll ist, ein mitwachsendes Image (sparseimage) zu erstellen, so kann die Dateigröße am Anfang möglichst klein gewählt werden und das Image wächst, wenn der Inhalt die Ausgangsgröße überschreitet.
